Kata­stro­phal schlech­tes Schluß­vier­tel besie­gelt ers­te Saisonniederlage

In der Mark­gra­fen­hal­le emp­fin­gen die Neu­städ­ter den Auf­stei­ger aus Ingol­stadt. Die Zuschau­er­tri­bü­ne war sehr gut besucht. Etwa 300 Zuschau­er kamen am Sams­tag­abend in die Hal­le und hoff­ten dar­auf, ein span­nen­des Spiel zu sehen und natür­lich einen Sieg der hei­mi­schen Neustädter.

Das ers­te Vier­tel Ver­lief aus­ge­gli­chen. In letz­ter Sekun­de traf Aaron Lach­ner einen Drei­punkt­wurf, sodass die Aisch­grün­der mit einem 21:14 in die Vier­tel­pau­se gehen konnten.

Vier­tel 2 ver­lief ähn­lich. Die Neu­städ­ter Drei­er fie­len jetzt bes­ser, aller­dings wur­den die Gäs­te nicht kon­se­quent ver­tei­digt und tra­fen ihrer­seits voll­kom­men freie Drei­punkt­wür­fe. So stand es zur Pau­se 41:30 für die Onlineprinters.

Im drit­ten Vier­tel, das nur auf­grund einer star­ken Schluß­mi­nu­te vom Gast­ge­ber aus­ge­gli­chen ver­lief, merk­te man Neu­stadt schon an, dass sie heu­te kei­nen guten Tag erwischt hat­ten. Die Wurf­quo­ten waren schlecht, die frei­en Bäl­le gin­gen an den Geg­ner, Chan­cen wur­den her­aus­ge­spielt, aber dann ver­tän­delt. 57:46 hieß es noch aus Gast­ge­ber­sicht, aber die Schan­zer gestal­te­ten das Spiel­tem­po cle­ver, arbei­te­ten sich immer wie­der an die Linie und merk­ten, daß heu­te mehr drin war.

War das drit­te Vier­tel schon durch­wach­sen, so dreh­te sich das Spiel bis zur Mit­te des Vier­tels kom­plett. Das Moment war jetzt bei Ingol­stadt. In der 36.Spielminute gin­gen die Gäs­te mit 62:61 in Füh­rung. Die Ver­un­si­che­rung der Aisch­grün­der war jetzt sicht­bar. Fah­ri­ge Fehl­päs­se, ver­ge­be­ne Korb­le­ger, ver­wei­ger­te Lauf­we­ge, eine unter­ir­di­sche Tref­fer­quo­te aus dem Feld und von der Frei­wurf­li­nie traf jetzt auf eine lauf­be­rei­te, hoch­mo­ti­vier­te Schan­zer-Fünf, die ange­führt von ihrem cle­ve­ren Vete­ran Tho­mas Gri­go­ra­kos alles in die Waag­scha­le warf. Ein Vier­tel zum Ver­ges­sen aus Neu­städ­ter Sicht ende­te mit 29:14 für Ingol­stadt. Selbst in die­ser Höhe verdient.

So hieß es am Ende 71:75 aus Neu­städ­ter Sicht. Ein Bas­ket­ball­abend zum Abhaken…