Nix für schwa­che Ner­ven (Zitat Werni)

Vor gut 130 Zuschau­ern spiel­ten die Online­prin­ters Neu­stadt am Sams­tag Abend zuhau­se gegen den ASV Cham.

Die Gäs­te konn­ten die letz­ten bei­den Spie­le gegen Bau­nach (6.) und Gotha (4.) gewin­nen und den Neu­städ­tern war klar, dass der der­zei­ti­ge Tabel­len­platz nicht die aktu­el­le Leis­tung vom ASV wie­der­spie­gelt und erwar­te­ten ein schwe­res Spiel.

Bereits im ers­ten Vier­tel ent­wi­ckel­te sich ein Spiel auf Augen­hö­he und nur durch einen erfolg­rei­chen Drei­punkt­wurf von Nour Jen­ni­at mit dem Buz­zer ging das ers­te Vier­tel mit 21:20 knapp an die Aischgründer.

Das zwei­te Vier­tel ver­lief ähn­lich, bei­de Teams taten sich beim Sco­ring schwer. Die Gast­ge­ber konn­ten die Cha­mer Spie­ler am Korb teils nur mit Foul stop­pen. So fan­den sich die ASV­ler häu­fig an der Frei­wurf­li­nie wie­der, ohne jedoch wirk­lich Pro­fit dar­aus zu schla­gen. Auf bei­den Sei­ten waren die Wurf­quo­ten bis zur Pau­se durchwachsen.

Nach der Pau­se stan­den die Gast­ge­ber defen­siv wei­ter­hin gut, aller­dings gelang es kei­nem Team, offen­siv mal ins Rol­len zu kom­men. Es mani­fes­tier­te sich das knap­pe, bis­wei­len zähe Lows­co­ring­ga­me, das jedoch bis zur letz­ten Sekun­de für die Zuschau­er span­nend blei­ben soll­te. Mit 51:46 hat­ten die Haus­her­ren vor dem letz­ten Vier­tel knapp die Nase vorn.

In der ers­ten vier Minu­ten des letz­ten Abschnit­tes fan­den die Neu­städ­ter kurz­zei­tig ihren Touch von der Drei­er­li­nie wie­der und beim 59:47 sah es gut aus für die Online­prin­ters. Dann kamen aller­dings fünf glück­lo­se Minu­ten für die Aisch­grün­der. Schön her­aus­ge­spiel­te freie Wür­fe ver­fehl­ten ihr Ziel (teils deut­lich) und wohl aus Frust über die schlech­ten Wurf­quo­ten ver­wei­ger­ten die Neu­städ­ter Schüt­zen kur­zer­hand ihre Arbeit. Beim Ver­such, in Korb­nä­he abzu­schlie­ßen kam es dann zu unglück­li­chen Ballverlusten.

Die Cha­mer hin­ge­gen gin­gen kon­se­quent ihren Bäl­len nach und arbei­te­ten sich bis zur 39. Minu­te auf 58:59 her­an. In der letz­ten Minu­te ver­gab Neu­stadt noch drei von vier Frei­wür­fen und ver­pass­te es, sich das Spiel aus eige­ner Kraft zu sichern. So wur­de das Spiel in den letz­ten Spiel­se­kun­den ent­schie­den. Ein Korb­le­ger eines Cha­mer Spie­lers tanz­te ein­mal um den Ring und ver­fehl­te sein Ziel.

Mit viel Glück blie­ben die Punk­te im Aisch­grund in einem Spiel, das auch in die Ver­län­ge­rung oder an die Gäs­te hät­te gehen können.

Nichts für schwa­che Nerven …