Remis in Treuchtlingen

Das war nichts für schwa­che Ner­ven: Mit 8:8 in den Spie­len und mit 31:33 Sät­zen trenn­ten sich die Spie­ler des TTV Neustadt/Aisch beim Aus­wärts­spiel in der Her­ren Bezirks­ober­li­ga (Baye­ri­scher TTV — Mit­tel­fran­ken-Süd) am
Sams­tag­nach­mit­tag vom ESV Treucht­lin­gen 1883. Rund 210 Minu­ten ging das Match, ehe das Schlussdoppel
Lene­ke / Müd­sam das Unent­schie­den im Ent­schei­dungs­satz per­fekt mach­te. Einen gro­ßen Bei­trag zur Punk­te­tei­lung leis­te­te Ste­fan Win­ter, der in sei­nen Spie­len an die­sem Tag unge­schla­gen blieb.
Los ging es mit den Eröff­nungs­dop­peln. Den Sieg von And­ratsch­ke / Hol­lfel­der konn­ten Spitz­bart / Gangl im
fol­gen­den Match beim 1:3 nicht ver­hin­dern. Somit ging die­ser Zäh­ler an das Gäs­te­team. Beach­tens­wert war hier­bei ins­be­son­de­re der Ver­lauf des drit­ten Sat­zes, als Spitz­bart / Gangl mit einem 11:0 über And­ratsch­ke / Hol­lfel­der hin­weg­feg­ten. Mit 1:3 ver­lo­ren Mos­ham­mer / Heger ihre Par­tie gegen Lene­ke / Müd­sam. Bis in den Fünf­ten ging die Par­tie zwi­schen Mos­ham­mer / Win­ter und Schlarb / Hering­leh­ner, die Mos­ham­mer / Win­ter letzt­end­lich mit 3:2 für sich ent­schei­den konn­ten. Extrem aus­ge­gli­chen war hier­bei der fünf­te Satz, der mit nur zwei Punk­ten Vor­sprung für Mos­ham­mer / Win­ter zu Ende ging. Das Zwi­schen­er­geb­nis zeig­te also ein 1:2. Wei­ter ging es anschlie­ßend mit den Ein­zel-Matches. Mit einem Sieg im Ent­schei­dungs­satz ging die Par­tie am Nach­bar­tisch zu Ende. Roland Spitz­bart gewann gegen Jochen And­ratsch­ke mit 3:2. Auch rück­bli­ckend eine wirk­lich span­nen­de Par­tie. Recht kur­zen Pro­zess mach­te Wer­ner Gangl beim 11:5, 13:11, 11:8 mit Jan Lene­ke. Wenig spä­ter ging es beim Spiel­stand von 3:2 wei­ter, als das mitt­le­re Paar­kreuz zum Ein­satz kam. Mar­tin Mos­ham­mer besie­gel­te mit einem 3:1 gegen Hei­ko Schlarb einen Punkt für sein Team. Auch wenn zwi­schen­durch Hoff­nung auf­fla­cker­te, konn­te Chris­toph Mos­ham­mer sei­nem Geg­ner Chris­ti­an Müd­sam letzt­lich beim 1:3 nicht gefähr­lich sein. Wenig spä­ter ging das unte­re Paar­kreuz bei einem Spiel­stand von 4:3 an die Tische. Lan­ge umkämpft war nach­fol­gend die Par­tie zwi­schen Ste­fan Win­ter und Klaus Hol­lfel­der, ehe sich der Gast­ge­ber in fünf Sät­zen durch­set­zen konn­te. Das war nichts für schwa­che Ner­ven. Wie umfigh­tet die­ses Spiel war, zeigt auch der Ver­lauf des fünf­ten Sat­zes, der mit ledig­lich zwei Punk­ten Dif­fe­renz ende­te. Andre­as Heger hat­te gegen Tobi­as Hering­leh­ner indes­sen beim 5:11, 6:11, 8:11 wenig zu bestel­len. Es folg­te das Spiel der nomi­nell bes­ten Spie­ler. Pas­sen­de spie­le­ri­sche Mit­tel hat­te Roland Spitz­bart jedoch letzt­lich parat, um sich gegen Jan Lene­ke durch­zu­set­zen, somit stand am Ende ein Erfolg in drei Sät­zen zu Buche. Da gab es nichts zu rüt­teln. Ein Satz reich­te nicht, wes­halb Wer­ner Gangl die Par­tie gegen Jochen And­ratsch­ke letzt­lich mit 1:3
ver­lor. Gut gekämpft, aber ver­lo­ren, hieß es bei der fol­gen­den 1:3 Nie­der­la­ge jedoch für Mar­tin Mos­ham­mer gegen Chris­ti­an Müd­sam. Nach dem Ein­zel der Drei­er stand es nun 6:6. Auf dem fal­schen Fuß erwisch­te Chris­toph Mos­ham­mer sei­nen Geg­ner Hei­ko Schlarb beim eher ein­deu­ti­gen Gewinn ohne Satz­ver­lust. Ste­fan Win­ter gelang es Tobi­as Hering­leh­ner zu bezwin­gen – das extrem enge Duell ende­te erst im Ent­schei­dungs­satz. Beach­tens­wert war das Ergeb­nis des fünf­ten Sat­zes, den Win­ter mit dem kleinst­mög­li­chen Vor­sprung von ledig­lich zwei Punk­ten ins Ziel brach­te. Im Satz­er­geb­nis ein­deu­tig ver­lief das Match von Andre­as Heger, das er mit 0:3 und damit ohne Satz­ge­winn gegen Klaus Hol­lfel­der ver­lor. Bevor die bei­den Dop­pel final gegen­über­tra­ten, stand es 8:7 für die Gast­ge­ber. Im ent­schei­den­den Schluss­dop­pel war die Span­nung nun zu grei­fen. Es war ein lan­ges Spiel, bis Spitz­bart / Gangl ihre Fünf-Satz-Nie­der­la­ge gegen Lene­ke / Müd­sam hin­neh­men muss­ten. Letzt­lich ging der Punkt aber in einem umkämpf­ten Spiel dann doch an die Gäs­te. Damit fand der Mann­schafts­kampf dies­mal kei­nen Sieger.