Knap­pe 69:73 Heim­nie­der­la­ge gegen Chemnitz

Am letz­ten Sams­tag tra­fen die Her­ren 1  auf die Bun­des­li­ga­re­ser­ve der Niners Chem­nitz. Bereits vor dem Spiel war klar, dass zwar eine jun­ge, aber auch fit­te und gut aus­ge­bil­de­te Trup­pe in Neu­stadt zu Gast sein würde.

Es ent­wi­ckel­te sich von Anfang an ein inten­si­ves Spiel, indem sich kein Team wirk­lich abset­zen konn­te. Die Online­prin­ters fan­den in den ers­ten Halb­zeit vor allem ihre Gro­ßen Seb Brehm und Mar­kus Fett ein ums ande­re Mal am Korb. Auch Chris­toph Krolo­vitsch war teils nur durch Fouls am Korb zu stop­pen. Ein­zig die schwa­che Frei­wurf­quo­te (9 von 14 Frei­wür­fen ver­war­fen die Gast­ge­ber allei­ne in der ers­ten Halb­zeit) ver­hin­der­te eine höhe­re Halb­zeit­füh­rung für Neu­stadt. So ging es nach einer deut­lich ver­bes­ser­ten Leis­tung im Ver­gleich zum Würz­burg­spiel mit einer hauch­dün­nen 36:33 Füh­rung in die Kabine.

Im drit­ten Vier­tel kam Neu­stadt sehr kon­zen­triert aus der Kabi­ne und nach einem 9:2‑Lauf stand es nach 3 Minu­ten 45:35 . Nach einer Aus­zeit der Chem­nit­zer gin­gen die wie­der­um fokus­siert zu Wer­ke, stei­ger­ten den Druck in der Defen­si­ve und ver­lei­te­ten Neu­stadt zu Ball­ver­lus­ten, die wie­der­um in ein­fa­chen Fast­bre­ak­punk­ten ende­ten. So stand es sehr zur Frus­tra­ti­on der Gast­ge­ber in Minu­te 8 des drit­ten Vier­tels 50:45 für Chem­nitz (nach 15:0‑Lauf!) . Mit 7 Pun­ken Rück­stand ging es in die letz­te Viertelpause.

Span­nend war das knap­pe Spiel vor allem im letz­ten Vier­tel. Bis zur 34.Spielminute kämpf­ten sich die Online­prin­ters nach einem Drei­er von Dan­ny Wägner auf 60:60 her­an, bevor sich Chem­nitz wie­der auf 67:62 abset­zen konn­te (Minu­te 38). Chris Bit­tel gab mit 7 Punk­ten in andert­halb Minu­ten noch­mal rich­tig Gas und ver­half sei­nem Team in der 39.Spielminute sogar zu einer hauch­dün­nen 69:68 Füh­rung. Der bären­star­ke Chem­nit­zer Joce­lyn mach­te dann mit 5 Punk­ten in Fol­ge alles klar und ret­te­te Chem­nitz den Aus­wärts­sieg in einer Par­tie, die mit etwas mehr Cle­ver­ness und Glück auch die Gast­ge­ber für sich hät­ten ent­schei­den können.

Die etwa 170 Zuschau­er sahen eine deut­lich ver­bes­ser­te Neu­städ­ter Mann­schaft im Ver­gleich zum Auf­tritt in Würz­burg, die sich mit viel Ein­satz­wil­len und tadel­lo­ser Ein­stel­lung prä­sen­tier­te. Aller­dings dürf­te jetzt eini­gen Spie­lern immer kla­rer wer­den, daß die Luft in der zwei­ten Regio vor allem gegen Teams aus dem obe­ren Tabel­len­drit­tel dün­ner wird und kur­ze Schwä­che­pha­sen und ver­meint­li­che Klei­nig­kei­ten (wie Unkon­zen­triert­hei­ten, Foul­pro­ble­me, Frei­wurf­schwä­che, Ball­ver­lus­te) in knap­pen Spie­len den Sieg kosten.

Für Neu­stadt lie­fen auf: Nour Jen­ni­at, Kevin Cve­t­a­no­vic, Adri­an Hüm­mer, Seb Brehm, Hol­ger Wägner, Chris­toph Krolo­vitsch, David Has­a­pet­jan, Alex Win­ner, Mar­kus Fett, Dan­ny Wägner und Neu-Kapi­tän Chris­ti­an Bittel