Rückrundenstart verpatzt

Mit 85:68 unterlag der TTV am letzten Samstag der DJK Mainfrankenbahn Schweinfurt. Somit gaben die Aischgründer mit ihrer zweiten Niederlage der Saison  die Tabellenführung an die DJK Don Bosco Bamberg ab.

Wenn man die Leistung der TTVler beschreiben soll, fällt es schwer Positives zu finden…

Annähernd Normalform erreichte an diesem Tag lediglich Chris Bittel. Björn Hertlein, der nach seinem Wechsel zurück in seine Heimatstadt erstmalig wieder für den TTV auflief, bot eine ordentliche Vorstellung.

Unkonzentriert, lasch und statisch, eine derart desolate Vorstellung als Team hatten die bislang souverän auftretenden Neustädter noch nicht abgeliefert.

Da man an diesem Tag noch auf eine hochmotivierte Schweinfurter Mannschaft traf, die ihrerseits viele schlecht verteidigte Würfe entspannt nehmen konnte und hochprozentig abschloß, war an diesem Tag verdientermaßen nichts zu holen. Der 17 Punkte Rückstand zur Halbzeitpause hielt bis zum Spielende. Nach der Halbzeit besann man sich zumindest auf seinen Kampfgeist und konnte die zweite Hälfte unentschieden gestalten. Doch die Gäste gestatteten sich zu viele Nachlässigkeiten in der Defensive, hatten haarsträubende Ballverluste und verweigerten konsequent den Abschluss. So kann man kein Spiel mehr drehen.

Überragender Akteur des Tages war der Schweinfurter Tim Zenger, er hatte nicht nur defensiv mit einigen Blocks und etlichen Rebounds die Lufthoheit , sondern war bei vielen Abprallern am Neustädter Korb ebenfalls zur Stelle und erzielte allein im letzten Viertel 8 seiner 18 Punkte.

Am kommenden Samstag um 19:00 ist dann Kulmbach zu Gast in der heimischen Markgrafenhalle. Da wird sich zeigen, ob jeder der Spieler und der Trainer ebenso aus der Niederlage in Schweinfurt die richtigen Schlüsse gezogen hat und diesmal wieder in alter Form aufläuft.

Unterstützt uns bitte wieder in altbewährter Manier!

Für den TTV spielten Seb Brehm, Adi Hümmer, Chris Bittel, Holger Wägner, Aaron Lachner, Alex Winner, Björn Hertlein, Nedal Jenniat, Nour Jenniat, Christoph Engert

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.