118 Punkte in Würzburg

Am Samstag starteten die TTVler ohne Markus Fett, Adrian Hümmer und Alex Winner gen Würzburg zum Spiel gegen die Pro B-Reserve des Bundesligisten.

Die Marschroute war klar: Bringt offensiv die Bigmen ins Spiel und verhindert defensiv die Penetrations zum Korb. Der Plan ging ziemlich genau zur Hälfte auf – nämlich offensiv. Direkt zu Beginn wurden immer wieder die Vorteile am Brett genutzt und wenn die Hilfe kam, die Mitspieler an der Dreierlinie gefunden. In der Verteidigung war man zunächst konzentriert, ließ aber bereits nach einer 23:11-Führung nach gut fünf Minuten bereits die Zügel deutlich schleifen. Dennoch nahm man das erste Viertel mit 30:19 gerne mit.

Auch im zweiten Abschnitt das selbe Bild. Würzburg hatte nun die Verteidigung nahezu völlig eingestellt. Die Bigmen durften unter den Körben treiben, was sie wollten und auch im Umschaltspiel war Würzburg für eine Nachwuchsmannschaft doch oft zu langsam. Hiervon profitierte in der ersten Hälfte immer wieder Nedal Jenniat, der bereits 20 Punkte zum Halbzeitstand von 65:39 beitragen konnte.

In der zweiten Hälfte ließ man nun auch die Würzburger immer wieder ihre Stärken ausspielen, stoppte nur selten bereits an der Dreierlinie den Zug zum Korb und musste so viele offene Dreipunktewürfe zulassen. Offensiv war zunächst die Konzentration etwas flöten gegangen, wobei man zum Endspurt des Viertels mit einem 17:2-Run wieder auf 91:58 stellen konnte.

Nedal Jenniat

Im Schlussviertel das gleiche Bild, wobei Würzburg zunehmend auch die Würfe traf. Auf Gästeseite fing man nun auch wieder an die langsamen Beine mit viel Handarbeit kompensieren zu wollen, was zu vielen Freiwürfen führte. So konnte Würzburg das Ergebnis noch etwas korrigieren und den letzten Abschnitt für sich entscheiden. Endstand 118:87 für den TTV.

Jetzt stehen noch drei schwere Aufgaben für den TTV vor Weihnachten an. Zunächst kommt Kulmbach nach Neustadt, die bereits Weiden schlagen konnten. Anschließend geht es zur Regionalligareserve ins Regnitztal, die am vergangenen Wochenende Schweinfurt eine weitere Niederlage zufügen konnte. Und am Wochenende vor Weihnachten kommt mit dem Regionalligisten aus Goldbach nochmal ein echter Gradmesser nach Neustadt, gegen den man nur positiv überraschen kann. Hoffentlich kann bis dahin auch Adrian Hümmer wieder dem Team helfen, nachdem er am vergangenen Freitag das erste Teamtraining mitmachen konnte.

Es spielten: Nedal Jenniat (33 Punkte), Aaron Lachner (31), Christian Bittel (14), Christoph Engert (14), Nour Jenniat (12), David Hasapetjan (6), Rami Achour (4), Sebastian Brehm (2), Holger Wägner (2) und Danny Wägner.

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