Die weiße Weste hält auch in Eckersdorf

Am Samstag reisten die Markgrafenstädter wieder mit fast vollständigem Kader bereits um 11:30 Uhr gen Eckersdorf. Auch die noch in der Aufbauphase befindlichen Adrian Hümmer und Sebastian Brehm waren zur Unterstützung mitgereist.

Trotz Ankündigung, dass wohl Glaser und Pförtsch die entscheidenden Spieler auf Gastgeberseite sein würden, ließ die Zonenverteidigung

im ersten Abschnitt den beiden zu viel Raum und den wussten die beiden auch zu nutzen. Glücklicherweise lief es offensiv dafür gleich runde und man konnte trotz 19 zugelassenen Punkten mit einem 7-Punkte-Vorsprung in die erste Pause gehen. Nach der Umstellung auf eine Mannmannverteidigung wurde nun die Intensität spürbar nach oben geschraubt. Lediglich an der Kommunikation in der Verteidigung werden die Coaches in den kommenden Einheiten mit der Mannschaft noch viel arbeiten müssen. Offensiv konnten jetzt auch die Spieler, die von der Bank kamen ihren Teil zum Scoring beitragen. Halbzeitstand: 47:30


In der zweiten Hälfte wurde die Spielzeit dann großzügig verteilt. Captain Holger Wägner musste seinen immer wieder schmerzenden Fuß glücklicherweise gar nicht mehr belasten auch wenn er jederzeit bereit gewesen wäre, seinem Team bei Bedarf zu helfen. So konnte sich Neuzugang Rami Achour viel Selbstvertrauen erspielen – neben deutlich weniger schlechten Entscheidungen, hätte bei etwas mehr Wurfglück die Punkteausbeute noch höher ausfallen können. Auch Nour Jenniat, der zwar im Spielaufbau nicht so stark wie beispielsweise gegen Breitengüßbach agierte, konnte sich bemerkenswert in die Scorerliste eintragen.

Zum Einen kam durch die vielen Wechsel nicht viel Rhythmus bei den Gästen in die Angriffe, zum anderen war die Souveränität bereits beeindruckend, wodurch Eckersdorf nie mehr als auf 13 Punkte verkürzen konnte. Am Ende steht ein verdienter und ungefährdeter Auswärtserfolg für Neustadt ohne viel Glanz. „Eckersdorf ist ein Team, das auch die Favoriten immer wieder in Bedrängnis bringen kann, daher war heute Souveränität wichtiger als Glanz für uns.“, resümierte Co-Trainer Erik Cosmar nach dem Spiel.

Es spielten: Christian Bittel (19 Punkte), Aaron Lachner (17), Nour Jenniat (16), Rami Achour (13), Alex Winner (7), Markus Fett (4), Nedal Jenniat (4), Christoph Engert (2), Holger Wägner (2), David Hasapetjan (1) und Danny Wägner.

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