Bayernligajungs mit Auftaktsieg gegen Breitengüßbach

Am vergangen Samstag war es endlich soweit – die Bayernligasaison 2019/2020 startete! Nach einer Vorbereitung unter nahezu optimalen Bedingungen waren die Gastgeber heiß auf den ersten Spieltag, um endlich zeigen zu können, wofür man monatelang in der Offseason geschwitzt hatte. Im Vorfeld war klar, dass Adrian Hümmer und Nedal Jenniat nicht zu Verfügung stehen würden, da beide noch durch Verletzungen außer Gefecht gesetzt sind. Somit stand dem Trainerteam ein 10-Mann-Kader zur Verfügung. Wie im Vorfeld bereits angemerkt, war vor dem Spiel nicht klar, in welcher Besetzung die Regionalligareserve aus dem Bamberger Raum antreten würde. Trotz zeitgleicher Spielzeit der ersten Mannschaft, konnten die Gäste Spieler aufbieten, die bereits am vorangegangenen Wochenende einige Minuten in der Regionalliga bekommen hatten.

Viel Motivationsarbeit war nicht nötig, da die ganze Mannschaft den Sprungball zum ersten Saisonspiel nicht erwarten konnte. Die Gastgeber starteten in der Zonenverteidigung mit Nour Jenniat, Holger Wägner, Aaron Lachner, Christian Bittel und Christoph Engert, welche von Beginn an an Organisation und Intensität wenig zu wünschen übrig ließen. Die Big Men dirigierten ihre Mitspieler lautstark, sodass kaum freie Würfe für die Gäste herausgespielt werden konnten. So startete der TTV mit einem 9-0-Run nach dem Geschmack der beiden Trainer in die Partie, der erst in der siebten Spielminute von Alexander Heide unterbrochen werden konnte. Im Angriff agierte man zeitweise noch zu nervös und ließ auch schön herausgespielte Abschlüsse liegen. Endstand nach den ersten zehn Minuten: 15:6

Im zweiten Spielabschnitt konnte direkt der Captain der Gäste, Benedikt Meixner, zwei Würfe jenseits der Dreipunktelinie einnetzen, was aber jeweils gekontert wurde. Nach weiterhin guter Verteidigung konnte nun Christian Bittel sich einige leichte Punkte erarbeiten und scorte alleine neun Punkte am Stück, was die Gäste zur zweiten Auszeit zwang. Die beiden Teams gingen mit 30:16 in die Halbzeitpause.

Jetzt folgte das bekannte Neustädter Viertel, vor dem der neue Coach schon viel gehört hatte. Nachdem an der ersten Halbzeit – abgesehen von der Wurfquote – wenig auszusetzen war, appellierten die Coaches an die Köpfe der Spieler, die genau da weitermachen sollten, wo sie nach zwanzig Minuten aufgehört hatten – harte Verteidigung und schnelle aber kontrollierte Angriffe. Die Spieler kamen jedenfalls aus der Kabine mit der Motivation, schnell das Spiel entscheiden zu wollen. Wieder führte die gute Verteidigung der Passwege zu Ballgewinnen und schnellen Punkte, was zu einem viertelübergreifenden 23-4-Lauf führte, einem 24-Punkte Vorsprung und der nächsten Auszeit der Gäste. Dieser Vorsprung sollte bei einem sehr defensiv betonten Spiel natürlich schwer zu schmelzen sein, dennoch ließ die Konzentration kaum nach. Nachdem in der ersten Halbzeit lediglich die beiden zuvor genannten auf Gästeseite hatten punkten können, fanden nun auch die Würfe ihrer Mitspieler vermehrt das Ziel. Vor allem Timo Lurz konnten in der zweiten Hälfte acht Punkte beisteuern. Da auf Neustädter Seite – vielleicht auch der hohen Intensität in der Verteidigung geschuldet – auch schön herausgespielt Würfe nicht hochprozentig fielen, tat sich am Abstand von ca. 20 Punkten nur noch wenig, bis Neustadt einen letztlich ungefährdeten 63:42 Sieg über die Ziellinie bringen konnte.

„Die konstant hohe Konzentration und Intensität waren sicher die Basis dieses Erfolgs.“ befand Coach David Muck nach dem Spiel. „Wobei auch die Entscheidungen in den Angriffen besser waren als die 63 Punkte.“ ergänzte sein „Co“ Erik Cosmar. Tatsächlich waren die Würfe überwiegend frei und auch herausgespielt und wollten einfach nicht öfter fallen. Eine Leistung auf der man sicher aufbauen kann und den Schwung hoffentlich mit nach Heroldsberg am kommenden Samstag nimmt.

Es spielten: Christian Bittel (18 Punkte/11 Rebounds/2Assists), Aaron Lachner (16/2/3), Alexander Winner (8/3/0), Christoph Engert (8/2/1), Nour Jenniat (6/8/6), Markus Fett (4/2/1), David Hasapetjan (2/0/3), Rami Achour (1/6/0), Holger Wägner (0/1/2) und Danny Wägner (0/1/0).

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