Einzug ins Final Four perfekt

Am Samstag wurde relativ kurzfristig noch das Viertelfinale des Bayernpokals in Neustadt angesetzt. Auch wenn auf Neustädter Seite die zwei Bigmen, Christoph Engert und Markus Fett, sowie Coach Claus Winkelspecht, privat bzw. beruflich verhindert waren, hatte man an keinem anderen möglichen Wochenende eine entsprechende Hallenzeit zur Verfügung. Da auch Würzburg einen anderer Termin bevorzugt hätte, wurde bereits zuvor vermutet, dass auch die Gäste nicht in Bestbesetzung auflaufen würden. Genau so kam es auch und Würzburg kam nur mit den nötigen fünf Spielern, damit das Spiel überhaupt stattfinden konnte.

Die Neustädter starteten konzentriert in die Partie und konnten sich direkt bis zur dritten Minute mit 13:2 absetzen, was vor allem an einem gut aufgelegten Aaron Lachner lag, der hierzu bereits drei Dreier beisteuerte. Danach kam Würzburg besser ins Spiel und konnte bis zum Ende des Viertels sogar hauchdünn in Führung gehen. Auch im zweiten Viertel lief der Ball nicht mehr wie ganz zu Beginn und die immer weiter absinkende Verteidigung der Gäste zwang die Neustädter zu vielen Distanzwürfen. Vor allem die gute Reboundarbeit der Neustädter Nedal Jenniat und Alex Winner, sicherte den Gastgebern zur Halbzeit die Führung. 42:36
Im dritten Viertel das gleiche Spiel. Würzburg variierte in der Verteidigung flexible zwischen Mann- und Ballraumverteidigung, was den Neustädter Rhythmus erfolgreich störte. Auch in diesem Viertel war die Quote bei den Distanzwürfen wichtig und man konnte immerhin vier verwandeln. Obwohl der Vorsprung nach 30 Minuten eigentlich etwas Ruhe bringen hätte können, verpasste man den Deckel drauf zu machen und ließ die Würzburger weiter hoffen. Die fünf Gäste zeigten Moral und kämpften sich bis auf ein 67:73 in der 38. Spielminuten heran. Danach ließen die Gastgeber glücklicherweise nichts mehr anbrennen, hielten in der Verteidigung die Intensität und im Angriff die Konzentration hoch und konnten so den Einzug ins Finalturnier des Bayernpokals feiern!
Positiv überraschend war die hohe Zuschauerzahl trotz kurzfristiger Ansetzung und Faschingswochenende. Daran können sich die Jungs sicher gewöhnen.

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