Kampfbetonte Partie ohne glückliches Ende

Im ersten Viertel konnte man schon erahnen, dass es ein sehr physisches und unangenehmes Spiel werden würde. Im Spiel selbst bemühte sich die verbliebene Rumpftruppe um Holger Wägner redlich . Nachdem mit Christoph Engert der vierte Starting Five Spieler aufgrund einer immer wiederkehrenden Wadenverletzung wenig zum Spiel beitragen konnte, mußten Alex Winner und Markus Fett in die Bresche springen, was Ihnen auch gut gelang. Dennoch fordert gleich zu Saisonbeginn die unsägliche Personalsituation ihren Tribut. Mit Seb Brehm, Jonathan Patterson, Christoph Engert, Nedal Jenniat und Christian Bittel stünde ein sehr schlagkräftiger Bayernliga-Lineup für den TTV auf dem Spielfeld. Allerdings handelt es sich bei diesen fünf Spielern nicht etwa um die derzeitige Starting Five, sondern die aktuelle Verletztenliste. Trotzdem gaben die Aischgründer nicht auf, die von der lautstarken  Rattelsdorfer Zuschauerkulisse offensichtlich wenig beeindruckt waren . In den hartumkämpften Spiel stand es in der 27. Spielminute noch 58:42 für die Rattelsdorfer . Mit einem 14 Punkte-Rückstand starteten die TTVler ins letzte Viertel. Mit viel Herz und einer unglaublichen Energieleistung kämpften sich die Aischgründer Jungs, angetrieben von Holger Wägner und überwiegend vollstreckt von Aaron Lachner,  bis zur 36. Spielminute auf 65:67 heran. Der Unparteiische entschied in der 36. Minute auf Doppelfoul, was zum fünften Foul Fetts führte. Für ihn war zur 36.Spielminute die Foulgrenze erreicht und er mußte auf der Bank Platz nehmen. In der 38. Spielminute erhielt Topscorer Aaron Lachner sein fünftes Foul. So gelang es Rattelsdorf noch gegen eine extrem dezimierte einen schmeichelhaft deutlichen Endstand zu erzielen.

Die Personalsituation bleibt weiterhin sehr angespannt! Nach dem schwachen Auftritt gegen Veitshöchheim konnte man der Truppe zwar nicht uneingeschränkt herausragende spielerische Übersicht und souveränes Agieren in Offense und Defense gegen Rattelsdorf attestieren, aber eines beruhigt:

Herz und Kampfgeist hat das Team immer noch und der Siegeswille ist da, das Quäntchen Glück fehlt zur Zeit halt manchmal…

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