Damen spielen zu Dritt gegen Neuendettelsau 2 unentschieden

Eines vorneweg: wer meint, dass Siggi letzten Montag mit 122 Netzüberquerungen während nur eines gespielten Punktes Unglaubliches vollbracht hat, der sollte auf alle Fälle weiterlesen.
Nur zu Dritt, da Annemarie krankheitsbedingt ausfiel, fuhren Siggi, Kerstin und Manuela nach Neuendettelsau zur zweiten Mannschaft. Es war von Anfang an klar, dass die Neustädterinnen auf Grund ihrer Unterzahl insgesamt vier Punkte kampflos abgeben würden und es somit sehr schwer haben würden.
Das eine Doppel wurde kampflos abgegeben. Dies spornte das verbliebene Doppel Kerstin und Manuela erst richtig an und so gewannen die beiden souverän mit 3:0. Im ersten Einzel machte es Kerstin gegen Martina Kittel sehr spannend. Kerstin war schon 0:2 hinten, ehe sie eine Aufholjagd startete und knapp mit nur zwei Punkten Unterschied im Entscheidungssatz gewann. Siggi hatte da gegen Simone Kittel weniger Probleme und gewann klar. Auf keinerlei Probleme hatte Manu gegen Doris Weber. Nachdem das erste Einzel kampflos abgegeben wurde, stand es zwischenzeitlich 4:2 für Neustadt. Siggi lieferte anschließend ein verdammt hart umkämpftes Spiel gegen Martina Kittel ab. Die ersten beiden Sätze, die Manuela zählte, verlor Siggi, so dass sie schon 0:2 hinten war. Während dieser ersten beiden Sätze von Siggi, verlor Kerstin an der Nebenplatte gegen Simone Kittel in vier Sätzen. Den dritten Satz zählte nun Kerstin, da Manuela gegen Maria Frieß ran musste. Sigrid spielte gefühlte Stunden den dritten Satz. Beim Stand von 3:3 schafften es Siggi und Martina Kittel den Ball ganze 260 (!!!!) mal über das Netz zu spielen. Siggi konnte dank zweier Kantenbälle den dritten Satz für sich entscheiden. Während der Zeit, den Siggi für den dritten Satz brauchte, konnte Manu einen ungefährdeten Drei-Satz-Sieg gegen Maria Frieß einfahren. Da Kerstin anschließend ran musste, wechselte bei Siggi wieder der Zähler und Manu zählte zum zweiten Mal weiter. Auch im vierten Satz schenkten sich die beiden Spitzenspielerinnen nichts und lieferten sich eine wahre Schupfschlacht. Auch dieser Satz zog sich in die Länge. Kerstin machte ihrerseits  kurzen Prozess mit ihrer Gegnerin Doris Weber, während Siggi gerade einmal einen Satz (vierter Satz) spielte, den sie dann sogar gewinnen konnte, spielte. Den Entscheidungssatz, der 20 Minuten dauerte, zählte dann wieder Kerstin, so dass Siggi im Endeffekt vier (!!) Zähler verbrauchte. Nach einer Spielzeit von rund 1 Stunde und 15 Minuten verlor Siggi etwas unglücklich im fünften Satz mit 9:11. In den abschließenden zwei Spielen gewann Siggi in drei Sätzen gegen Maria Frieß, während Manu in vier Sätzen gegen Martina Kittel verlor. Mit dem letzten kampflos verlorenen Spiel stand es dann nach 2,5 Stunden 7:7. Siggi war dabei ununterbrochene 2 Stunden 15 Minuten an der Platte und hielt durch ihre Schupfschlachten den ganzen Betrieb auf. 🙂 Denn während sie ein Spiel spielte, spielten Kerstin und Manu insgesamt drei Spiele nebenan an der Platte.
Trotz vier kampflos abgegebenen Punkten konnten die Neustädterinnen doch noch einen kleinen Achtungserfolg zu Dritt feiern.

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