Erster Sieg der Damen (63:52)

Am Sonntag hatten zuerst die Damen ihr Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Tegernheim. Tegernheim war zuvor mit einem Sieg mehr auf dem Konto direkter Tabellennachbar und somit ein Sieg extrem wichtig. Leider stand Anne Rümler, die bisher ein wichtiger Stabilisator im Spiel war, wegen ihres Umzugs nicht zur Verfügung. Dafür konnte die Kompetenz auf der Bank durch Theresa Heinz als Co-Trainerin gesteigert werden.

Völlig unbeeindruckt davon begannen die Neustädter Damen, angetrieben von einer gut aufgelegten Alena Liegl, die einen Schnellangriff nach dem anderen lief, das erste Viertel. So konnte man bereits nach sieben Minuten das erste mal eine zweistellige Führung herstellen (18:7). Die Mädels gingen immer wieder konsequent und entschlossen zum Korb und wurden so mit vielen Freiwürfen und insgesamt 23 Punkten belohnt. In der Verteidigung ließ man wenige leichte Punkte zu, was einen 23:11 Zwischenstand bedeutete.

Im zweiten Viertel ließ man offensiv leider deutlich nach, suchte nicht mehr so entschlossen den Weg zum Korb, sondern bewegte sich schlecht und warf aus schlechten Positionen auf den Korb. Dadurch kamen die Gäste immer wieder zu Ballgewinnen, gefolgt von leichten Punkten. Außerdem nahm man so den Druck  von der Gästeverteidigung, die nach sechs Fouls im ersten Viertel, im zweiten mit nur zwei Fouls zurecht kamen. Denn noch konnte man die Führung immer bei mindestens fünf Punkten halten. Halbzeitstand: 33:27

Im dritten Viertel begann man, wie man die erste Hälfte beendet hatte, wobei die Gäste ihre zahlreichen Freiwürfe zum Glück der Heimmannschaft nur schlecht verwerteten (12 aus 30). So konnten die Gäste einmal noch auf vier Punkte verkürzen (24. Minute). Anschließend fingen sich die Neustädterinnen wieder und suchten erfolgreich den Weg zum Korb. Vor allem Linda Winkelspecht und Stephanie Arras punkteten auch in den schwächeren Phasen konstant. Stand nach dem 3. Viertel (47:39).

Im letzten Viertel wollte man dann schnell den Sack zu machen. Nachdem sowohl Katherina Koprivali, der man ihre lange Verletzungspause noch anmerkte, und Theresa Winkelspecht mit Foulproblemen auf die Bank mussten, übernahm unser überall einsetzbarer Kapitän, Steffi Arras, den Aufbau und brachte die nötige Ruhe ins Spiel. Nach einem schnellen 12-1-Run war das Spiel beim Stand von (59:40) entschieden. Am Ende verwaltete man das Ergebnis nur noch und so konnte Tegernheim noch ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben. Endstand 63:52

Insgesamt war der Sieg Ergebnis einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung, der auch ohne eine Leistungsträgerin und bis dahin Topscorerin der Mannschaft, geschafft wurde. In Zukunft wird weiter an der Bewegung ohne Ball gearbeitet werden müssen und die erst seit kurzem einstudierte Zonenpresse griff auch noch nicht.

Es spielten: Stephanie Arras (22 Punkte), Alena Liegl (13), Linda Winkelspecht (13), Eva Borrmann (9), Theresa Winkelspecht (4), Katherina Koprivali (2) und Marlene Bruder

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