Erwartete Niederlage der Damen I gegen Ex-Regionalligateam (52:114)

Am Samstag stand das Heimspiel gegen Post SV Nürnberg an. Die neue Mannschaft aus Nürnberg besteht überwiegend aus der Mannschaft, die letzte Saison noch für Herzogenaurach in der Regionalliga angetreten ist. Auch die Neustädterin Kerstin Wägner spielte seit Jahren mal wieder in der Neustädter Markgrafenhalle.

Die Neustädter musste auf die erkrankte Eva Borrmann, sowie die verletzte Marlene Bruder verzichten. So spielten 7 Gastgeberinnen gegen 10 Gäste.

Völlig überraschend konnten die Neustädter Mädels in der 3. Minute in Führung gehen. Es hätten auch schon mehr Punkte sein können, da Nürnberg noch nicht wirklich ins Spiel fand. Allerdings hatten die jungen Spielerinnen wohl etwas zu großen Respekt in den ersten Minuten. Danach entwickelte sich das erwartete Spiel und Nürnberg lies den Ball gut laufen, fand so immer wieder freie Schützen, die ihr Ziel oft fanden und wenn nicht die körperliche Überlegenheit unter den Körben für viele Offensivrebounds nutzten. Die erwarteten Probleme gegen die Zonenpresse der Gäste konnten in der ersten Halbzeit größtenteils gut gelöst werden.

Nach der Halbzeitpause zeigten die Gäste kurz, was sie wirklich können und spielten ihre Presse jetzt deutlich aggressiver und konzentrierter. Zusätzlich stellten sich die Gastgeberinnen äußerst ungeschickt an und dribbelten immer wieder in die Hände der wartenden Verteidiger. So waren schnell klare Verhältnisse nach einem 25-0 Run. Danach spielten die Gastgeberinnen wieder konzentrierter und die Gäste wurden wieder langsamer. So konnte man das letzte Viertel versöhnlich mit nur 18-27 verlieren.

Letztendlich lies Post nicht viele Angriffe der Neustädter zu, da sie entweder durch Fouls (40 Gästefouls) oder Ballverluste unterbunden wurden. Die Neustädterinnen spielten über 35 Minuten ordentlichen Basketball und können auf diese Leistung durchaus aufbauen. Jetzt sind erstmal ein paar spielfreie Wochenenden, an denen man sich auf die nächsten Gegner vorbereiten kann.

Es spielten: Anne Rümler (19 Punkte – 5 von 6 Freiwürfen), Jana Hirsch (15 – 13/19), Stephanie Arras (7 – 5/7), Theresa Winkelspecht (5 – 3/4), Alena Liegl (3 – 1/2), Linda Winkelspecht (2 – 2/4) und Katherina Koprivali (1 – 1/4)

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